1997
Minenwölfe Koblenz: Durch Medienberichte über das Engagement von Prinzessin Diana und Judy Williams wird Heinz Rath auf die weltweite Minenproblematik aufmerksam. Minen weltweit: Die Anstrengungen der sich im Oktober 1992 gegründeten International Campaign to Ban Landmines (ICBL) und ihrer Ko­ordinatorin Jody Williams führen im Ende 1997 im kanadischen Ottawa zur Unterzeichnung eines internationalen Vertrags zur Ächtung von Landminen (Mine Ban Treaty).

1998
Minenwölfe Koblenz: Private Reisen führen Rath mit der Minenräumorganisation Krohn nach Mosambik und der Hilfs­organisation HELP nach Kroatien und Bosnien- und Herzegowina. Hier lernt er die gefährliche und zeitraubende Hand- und Hund-Entminung mit Schere, Suchnadel und Schaufel kennen. Es folgen Teilnahmen an Symposien, um mehr über Minen, deren Wirkungsweisen und Beseitigung zu erfahren. Es folgt ein Erfahrungsbericht „Minenkrieg ohne Ende“, in dem erstmalig die Idee des „MineWolf“ vorgestellt wird.

1999
Minenwölfe Koblenz: Patentanmeldung „MineWolf“ und internationale Patentrechte.

2000
Minenwölfe Koblenz: Teilnahme an der Weltausstellung Hannover. Bildung eines Industriekonsortiums zur Herstellung eines Prototypen, bestehend aus AHWI, RUAG, Armtrac und STS Safety Technology Systems Engineering/Consulting.

2001
Auszeichnungen: Goldmedaille für die MineWolf-Idee auf der IENA (Internationale Ausstellung in Nürnberg für Ideen und Erfindungen). 2. Preis beim Insti-Erfinderclub-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Aufnahme des MineWolf in den „Mechanical Demining Equipment Catalogue“ der GICHD (Geneva International Centre for Humanitarian Demining)

2002
Minenwölfe Koblenz: Erster offizieller Vortrag über die MineWolf-Technologie, Symposium der „Military Academy“ in Brüssel.
Erste Ausstellung des Mine-Wolf-Prototypen bei der „Mobility-Show“ und auf dem Symposium der Pionierschule der Bundeswehr in München. Erprobung durch die Bundeswehr in Koblenz und Meppen. Sämtliche verlegte Personen-, Springsplitter- und Panzerminen werden zerstört. Ein erster Feldeinsatz in Drincici/Bosnien- und Herzegowina folgt.

2003
Minenwölfe Koblenz: Erprobung der Fahrerkabine und Fräse durch RUAG.

2004
Minenwölfe Koblenz: Funktionale Erprobung durch BWB in Koblenz und Meppen, Akkreditierung der MineWolf-Technologie für Personen- und Panzerminen. MineWolf-Systems: Heinz Rath gründet mit zwei Absolventen der WHU am 12. März 2004 die MineWolf-Systems GmbH mit Sitz im Technologie Zentrum Koblenz. Geschäftsführer Christoph Frehsee und Tobias Schmidt. Auszeichnungen: Zweiter Platz „Pioniergeist“ Rheinland-Pfalz, dotiert mit Euro 10.000, gestiftet für Aufbau der MineWolf-Systems GmbH. Unter den 10 Preisträgern des deutschlandweiten DIHK Wettbewerbs „Potentioal Innovation“. Deutscher Gründerpreis, 1. Platz in Rheinland-Pfalz.

2006
Minenwölfe Koblenz: Patentanmeldung „Offene Minenfräse“, Patenterteilung Minenfäumfahrzeug „MineWolf“.

2007
Minenwölfe Koblenz: Weiterentwicklung MineTrac. Ziel ist eine Mehrzweckmaschine, die neben der Minenräumung dauerhaft vor Ort für Land-, Forst- und Bauwirtschaft eingesetzt werden kann, bei Halbierung derzeitiger Räumungskosten. MineWolf-Systems: Umwandlung der GmbH in eine AG.Auszeichnung: Nominierung des MineTrac für den Forschungspreis der Philip-Morris Stiftung.

2008
Minenwölfe Koblenz: Reise nach Ruanda und Erarbeitung des Minenräum-Programms „Ruanda mine-safe“ gemeinsam mit der NDO und dem ruandischen Botschafter. Unterstützung durch das Auswärtige Amt. Minen weltweit: Im Mai wird die Streubomben-Konvention ausgehandelt (Convention on Cluster Munitions). Diese tritt erst nach der Ratifizierung des 30. Staates in Kraft. Zehn Staaten haben das Abkommen  bereits angenommen, 88 weitere es unterschieben. Die unterzeichnenden Staaten verpflichten sich innerhalb der nächsten acht Jahre ihre Bestände an Streumunition zu vernichten und innerhalb der nächsten zehn Jahre Gebiete mit nicht explodierter Streumunition zu Räumen. Ebenfalls erklären sich die Staaten bereit Hilfsmaßnahmen für Opfer von Streumunition in Gesetzten und Richtlinien festzuhalten.

2010
Minenwölfe Koblenz: Vortrag in Sibanek/Kroatien.